Mit der Honda Varadero von Nicaragua nach Alaska und zurück

Tag: 18. Mai 2017

¡Adios Mexico!

Chihuahua, 13.05.2017, Kilometerstand 38220, Start um 9:00 Uhr, 24º Celsius und sonnig.

4000 Kilometer bin ich bis jetzt gefahren, von Managua nach Chihuahua. Heute kommen etwas über 500 dazu. Als Tagesziel habe ich Douglas gewählt, der US-Grenzort gegenüber dem mexikanischen Agua Prieta. Ich hätte auch über Ciudad Juárez – El Paso oder über Nogales ausreisen können, aber mir erschien dieser kleinere Grenzübergang attraktiver, hoffte ich doch, dort keine Massen an Grenzgängern, und dementsprechende Warteschlangen, vorzufinden. Außerdem liegt zwischen Douglas und Tucson der kleine Ort Tombstone, den ich bei dieser Gelegenheit auch noch besuchen möchte.

Aber zunächst gab es mal wieder wüstenähnliche Bedingungen:

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Chihuahua

Meine letzte Station in Mexiko. Aber ich komme ja auf dem Rückweg wieder hier durch, nur auf einer anderen Route. Keine Wüste mehr. Die Mexikaner waren sehr freundlich und da komme ich doch gerne wieder!

Meine erste Station in Chihuahua ist das Historische Museum der Mexikanischen Revolution. Untergebracht ist das Museum in der Villa von Pancho Villa, einem der prominentesten Generäle der Mexikanischen Revolution. Leider darf man in den Innenräumen des Museums nicht fotografieren, nur in den Außenanlagen ist dies gestattet.

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Von Torreón nach Chihuahua

Torreón, 11.05.2017, Kilometerstand 37740, Start um 9:00 Uhr, 34º Celsius, sonnig und trocken

Nur knappe 500 Kilometer stehen heute auf dem Plan, in die Stadt der kleinen Hunde, Chihuahua. Es geht so weiter wie es aufgehört hat: Geradeaus, Wüste, Kaoko Cruise Control auf 150 km/h. Aber es ist Vorsicht geboten, hin und wieder treffen mich heftige Windböen und schrecken mich auf. Auch sehe ich einige kleine Windhosen den Sand in die Luft heben.

Insgesamt 26 mal habe ich Maut bezahlt, Beträge zwischen 10 und 91 Pesos (50 Cent – 4 Euro). Knapp 50 Euro insgesamt, für die schnelle Durchquerung Mexikos. Ein PKW hätte genau das Doppelte gekostet.

In Chihuahua angekommen miete ich mich in das vorgebuchte Ibis Hotel ein.

Torreón

Ich lege einen Tag Pause ein, nach den zwei Etappen von je 800 Kilometern habe ich das verdient. Als erstes gehe ich zu Fuss in die Innenstadt und suche einen Computer-Hardware-Laden. In einer Ladenpassage werde ich fündig, jede Mange kleine Läden, die meisten allerdings spezialisiert auf Handy’s. Alle möglichen legalen und nicht ganz so legalen Dienstleistungen werden hier angeboten. Ich erstehe eine neue Seagate Festplatte und begebe mich umgehend wieder ins Hotel um den Umbau vorzunehmen. Alles umsonst, an der Platte liegt es nicht. Ich gebe auf und beschliesse die Reparatur auf die Ankunft in den USA zu verschieben. Im Internet finde ich einen passenden Laden in Phoenix, Arizona.

Fotos vom Hotel Calvete, es hat den Charme der 60er Jahre:

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Durch die Wüste nach Torreón

Santiago de Querétaro, 09.05.2017, Kilometerstand 36924, Start um 9:00 Uhr, 17º Celsius und sonnig.

Wieder habe ich mir 800 Kilometer vorgenommen, durch die Halbwüste der Hochebene über San Luis Potosí, Zacatecas und Fresnillo nach Torreón. Diesmal habe ich zuversichtlich ein günstiges Hotel  im Voraus gebucht.

Der Tag verläuft ereignislos, es geht endlos geradeaus durch eine steppenähnliche Halbwüste. Hin und wieder Kakteen-Felder und einmal sehe ich eine kleine Tequila Destille. Ich stelle die Kaoko Gasfeststellung auf ca. 150 Km/h ein, 110 ist erlaubt, es hält sich aber auch sonst keiner daran.

Mir fallen kleine Restaurants am Wegesrand auf, die sich „Birrierias“ nennen. Da ich das nicht kenne, lege ich einen Zwischenstopp ein. Es stellt sich heraus, dass Birria eine Speise ist (hat nichts mit Bier zu tun) die in verschiedenen Varianten angeboten wird. Ich bestelle eine Birria Surtida. Also die Birria ist zerfasertes Rindfleisch mit verschiedenen Zutaten, wie Tomate, Paprika, Zwiebel. Natürlich ist es leicht scharf. Nicaraguaner würden das „Carne desmenuzado“ nennen. Meine Birria Surtida ist suppenähnlich und schmeckt fast wie eine Gulaschsuppe. Lecker! Es gibt aber auch andere Birrias, wie ich sehe, wo das Fleisch in Tortillas eingerollt serviert wird.

Die Strecke verführt zu Meditation, ich bin in Gedanken versunken und der Verkehr ist spärlich. Man muss aufpassen, dass man nicht den notwendigen Tankstopp verpasst, auch das Tankstellennetz ist hier, zwischen den Städten im Niemandsland, nicht sehr dicht. Irgendwann komme ich nach Torreón und checke im Hotel Calvete ein.

Von Coatzacoalcos nach Santiago de Querétaro

Coatzacoalcos, 08.05.2017, Kilometerstand 36109, Start um 8:30 Uhr, 28º Celsius und sonnig.

Meine erholsamen Tage in Coatzacoalcos sind zu Ende. Am Freitag habe ich mir die Fabrik angesehen, die Andreas aufgebaut hat, und am Abend waren wir mit Freunden und Freundinnen von Andreas im Irish Pub. Die Mexikaner raten mir davon ab, an der Atlantikküste hochzufahren: Strasse schlecht, gefährliche Gegend bezüglich Überfälle und Entführungen. In einer Gruppe wäre das zu machen, aber da ich alleine reise, sollte ich lieber eine sicherere Strecke wählen.

Am Samstag machen Andreas und ich einen Ausflug auf eine kleine Insel, Strandtag mit leckeren Mojitos und Camarones (Shrimps). Am Abend besuchen wir ein brasilianisches Grill-Restaurant.  Am Sonntag machen wir eine Tour durch die Stadt, an den Hafen und in ein weiteres bekanntes Restaurant für leckere Gerichte aus dem Meer.

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