Mit der Honda Varadero von Nicaragua nach Alaska und zurück

Über Tombstone nach Phoenix

Douglas, 14.05.2017, Kilometerstand 38750, Start um 10:00 Uhr, 25º Celsius und sonnig.

Mangels Alternative gibt es heute Frühstück bei McDonalds. Naja, Hauptsache was im Magen. Danach steht eine Runde Dicke pflegen an. Mit viel Wasser aus einer Pet-Flasche und einem weichen Mikrofasertuch entferne ich den weißen Staub und hunderte mexikanischer Insekten die an der Windschutzscheibe, an den Spiegeln und an der Verkleidung ihr Leben ausgehaucht haben. Nachdem sie wieder glänzt und somit fein genug für die große Stadt ist, bekommt sie noch einen Schluck synthetisches Öl, bis der Stand wieder stimmt.

Danach reinige ich noch meine Stiefel und den Helm und bin damit auch wieder annehmbar für die Öffentlichkeit. Erstes Ziel heute: Tombstone.

Leider ist heute, außer dass es Sonntag ist, auch noch Muttertag. Alles zu, man kann nur von außen schauen. Also fahre ich weiter Richtung Phoenix.

Tanken ist mal wieder angesagt, das erste mal in den USA. Ratlos stehe ich vor der Zapfsäule und studiere die Anleitungen. Hier ist Schluss mit dem Latino-Luxus, wo man von einem freundlichen Tankwart bedient wird. Man kann mit Kreditkarte an der Säule selbst zahlen oder man geht in das Kassenhäuschen und lässt sich die Zapfsäule für einen bestimmten Betrag freischalten. Ich versuche es mit der Kreditkarte, was die Säule aber ablehnt. Ich gehe an die Kasse und bestelle für 20 Dollar Sprit. 92 Oktan bitte, für meine Dicke nur das Beste!

Das klappt, aber nach 16 Dollar ist der Tank voll. Ich gehe wieder an die Kasse und ja, man bekommt das zuviel gezahlte Geld zurück. Also muss man zum Volltanken nur etwas über den Bedarf schätzen und lässt sich dann den Rest wieder auszahlen. Man muss eben zweimal an die Kasse, aber Bewegung hat ja bekanntlich noch nie geschadet.

Danach fahre ich schnell über die Interstate nach Phoenix und checke im vorab gebuchten Hotel ein.

2 Kommentare

  1. Oliver

    Was hat dieser Wyap Earp verbrochen ?

    • Bjorn

      Wikipedia: „Wyatt Berry Stapp Earp (* 19. März 1848 in Monmouth, Illinois; † 13. Januar 1929 in Los Angeles, Kalifornien; auch: Wyatt Erpe) war ein nordamerikanischer Revolverheld, der in seinem Leben auch als Farmer, Transporteur, Büffeljäger, Gesetzeshüter (Marshal) in verschiedenen Städten des Westens der Vereinigten Staaten, Glücksspieler, Saloonbesitzer und Bergmann tätig war.“
      Bekannt auch aus dem Film „Tombstone“. Wyatt Earp und Doc Holiday sind Legenden des Wilden Westens.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Wyatt_Earp

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