Mit der Honda Varadero von Nicaragua nach Alaska und zurück

Tag: 5. Juli 2017

Happy Birthday Canada 🍾

Edmonton, 1.7.2017

Heute wird gefeiert! Kanada ist 150 Jahre alt. Ich fahre zur City Hall im Zentrum. Zur Feier des Tages sind die Parkplätze und Parkhäuser kostenlos und da ich früh dran bin, bekomme ich direkt unter der City Hall einen Parkplatz in der Tiefgarage.

Oben findet ein buntes Treiben statt und ich schlendere zwischen den verschiedenen Veranstaltungen und Buden hindurch bis zur Hauptbühne. Dort gibt es Jazz und Blues und einen Bierausschank. Ich geniesse die Sonne, die Musik und das Bier und komme mit mehreren Kanadiern ins Gespräch.

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Fahrt nach Edmonton

Fort St. John, 29.6.2017, Kilometerstand 50190, Start um 10:00 Uhr, 19º Celsius und sonnig.

Schon gestern Abend habe ich das Thermofutter aus der Jacke geknöpft und die Hose in der Gepäckrolle verstaut. Die Sonne scheint und ich fahre wieder in Jeans mit Knie- und Schienbeinschützer. Als erstes zum örtlichen HH, Revolution Honda. Schnell wird klar, sie haben auch keine Teile. Aber: endlich mal eine Person die sich dem Problem stellt. Tracy heisst sie, und sie hängt sich ans Telefon und ruft HH Nr. 1 in Edmonton an. Der hat keine Teile, kann sie aber bis morgen, Freitag, aus Calgary beschaffen. Tracy ruft HH Nr. 2 in Edmonton an, hat auch keine Teile vorrätig. Also ruft sie wieder HH Nr. 1 an und bestellt die Teile für Freitag. Wenn ich bis 9:00 Uhr morgens am Freitag bei Scona Cycle in Edmonton bin, bekomme ich Ritzel, Kettenrad und Kette eingebaut. Das ist doch mal ein Wort! Ich bedanke mich herzlich bei Tracy und starte durch nach Edmonton.

Als Zieladresse gebe ich die vom HH in das Navi ein, mit der Idee, dann in der Nähe eine günstige Unterkunft zu suchen und morgen früh pünktlich auf der Matte zu stehen. Zwei Kilometer vor dem eingegebenen Ziel fliegt die Kette beim Anfahren an der Ampel runter. Ich nehme die Koffer ab und ziehe die Kette wieder auf, spanne ein wenig nach und fahre zum nächsten Mc.Donald wegen Internet. Ich hole mir einen Kaffee und buche ein Motel in der Nähe.

Am nächsten Morgen fahre ich schon kurz nach 8 Uhr los, falls die Kette runterfliegt o.ä. Nach 4 Kilometern bin ich beim HH, natürlich viel zu früh. Aber ich werde schon erwartet, „Du bist also der Typ aus El Salvador“, werde ich empfangen. Ich lasse die Dicke in der Werkstatt, die Teile sollen um 11:00 Uhr kommen und dann werden sie diese einbauen.

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